19.06.2014

Was ist DAS denn?

Entschuldigung, aber bei Durchsicht des blogs sehe ich, daß von google mindestens 50 Bilder, vor allem aus der Entstehungsgeschichte der Skulptur und Bilder vom Zagato, gelöscht hat. Bin derzeit anderweitig beschäftigt,

eisenbahn-gumbinnen-goldap.de
http://eisenbahn-gumbinnen-goldap.de/

und

http://gumbinnen-szittkehmen.blogspot.de/
http://gumbinnen-szittkehmen.blogspot.de/

 sodaß es ein wenig dauern wird, bis ich die Dinge repariert habe.


19.09.2010

Sonntagsbesuch von der Giulia Sprint GT






Lieber Herr Wessels! Danke für die Probefahrt. Es war beeindruckend!

Und das zum Bertone:

22.07.2008

: Besuch von Giulia Spider ::




































Herzliche Grüße an Herrn Segger!
Dankeschön für den Artikel im Clubmagazin.
http://www.club-klassischer-alfa.de/

31.12.2007

23.12.2007

Die Russen kommen!




















Grüße nach Rjasan!

20.12.2007

05.09.2007

Münstersche Zeitung


23.08.2007

Schatz, dein Alfa steckt im Vorgarten!
Zwei Tüftler, ein Auto und eine Skulptur




Münster • Mit kantigem, keilförmigem Karosserie-Design provozierte der GT 1300 Junior Zagato um 1971 die Alfa-Romeo-Fans. Heute gilt der 87-PS-starke Sportwagen als kostbares Sammlerobjekt. Denn nur 1108 Exemplare wurden gebaut.
37 Jahre später sorgen zwei bis dato in der Kunstszene eher unscheinbare Mitarbeiter des Kinderdialysezentrums des Universitätsklinikums Münster für den nächsten Schock unter Auto-Nostalgikern. Sie rammten die Rohkarosse eines Alfa Zagato einfach senkrecht in den gepflegten Vorgarten inmitten einer schmucken münsterischen Wohnsiedlung.
"Das ist unser Beitrag zu den Skulptur-Projekten 07" erklärte Hausbesitzer und Kinderarzt Stefan Fründ. (Foto links) Zusammen mit seinem Freund Helmut Foppe (Foto rechts) ersteigerte er die Karosserie des 1031. Alfa Zagato von insgesamt 1108 Exemplaren – bei ebay. Mit dem Hänger holten die beiden VW-Fahrer das 200 Kilo schwere Objekt ihrer Begierde in Hamburg ab, nahe dem Gefängnis Santa Fu. Die Karosserie war in gutem Zustand, 15 Stellen sogar verzinnt. Das passte Fründ und Foppe überhaupt nicht, wollten sie doch alles schön rostig haben, um die Vergänglichkeit von Autos zu veranschaulichen. So schleiften sie erstmal die lindgrüne Grundierung ab. Und fünf weitere Lackschichten.

Dann wurde der Torso gesandstrahlt und zum Rosten nach draußen gestellt. Gestandene KFZ-Mechaniker verstanden die Welt nicht mehr.
Fründs Ehefrau Elisabeth war sofort angetan von dem Rost-Torso. Einzige Bedingung: Statt im Garten musste er im Vorgarten versenkt werden. Ganz ohne Bagger hob Stefan Fründ zur Verwunderung seiner Nachbarn ein 1,60 m tiefes Loch aus – nur mit der Schaufel und unterstützt durch seinen 19-jährigen Sohn Christoph. Die Winkel kurz ausgerechnet und schwuppdiwupp ging die Alfa-Karosse ganz glatt senkrecht in den Boden hinein. Dann noch eingeschlämmt mit Erde, Sand und Rollsplitt. Ein Nachbar stellte bereits eine Bank daneben, ein Schild soll folgen.
Durch Korrosion verändert sich der Alfa. Die Skulptur lebt. Wenn es trocken ist, schimmert der Rost lieblich orange. Die Skulptur mit dem Namen "sic transit gloria mundiZagato" (so vergeht der Ruhm der Welt – Zagato) kann gut mit den Werken der skulptur 07 mithalten. Die transparente Form und die abenteuerliche Entstehungsgeschichte toppen andere ähnlich gelagerte Kunstwerke, etwa von Gustav Metzger. Besucher sind stets willkommen.
Peter Sauer
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"sic transit gloria mundi - Zagato" ist zu sehen bei Familie Fründ, Inselgarten 39.

04.09.2007

Ein Auto fällt vom Himmel.

Münster Die Leidenschaft für Autos nimmt bisweilen kuriose Formen an. Oder besser: künstlerische. Stefan Fründ und Helmut Foppe haben in den vergangenen Monaten dem Alfa Romeo Zagato ein Denkmal gesetzt. Indem sie daraus ein Denkmal gemacht haben. Seit vergangenem Samstag steht die Skulptur im Vorgarten von Familie Fründ.
Aber der Reihe nach: Über 30 Jahre ist es her, daß Stefan Fründ die Liebe auf den ersten Blick kennen lernte. Beim Spaziergang um die münsterische Promenade erblickte der Mediziner einen weißen Alfa Romeo Zagato am Straßenrand. „Den wollte ich auch haben“, erinnert sich der Familienvater. Bis zum Februar dieses Jahres jedoch dauerte es, bis Fründ im Internet fündig wurde. Ein Hamburger Autohändler bot die ausgeschlachtete Karosse eines Zagatos, Baujahr 1971, zum Verkauf an.
„Den Wagen zu restaurieren war unmöglich, aber so wurde die Idee geboren aus dem Gerippe eine Skulptur zu machen“, blickt Helmut Foppe, Freund und Arbeitskollege, zurück. Anhand mehrerer Modellautos entstanden zunächst Entwürfe, bevor die beiden Männer dem alten Auto mit Schleifmaschine, Flex und Sandstrahler zu Leibe rückten. In vielen Arbeitsstunden entfernten die beiden PS-Fans Türen, Unterbau und Lack. Und stellten die Alfa Romeo anschließend zum Rosten in den Regen.
„Der langsame Verfall und die Verwitterungsprozesse symbolisieren jenes Spannungsfeld, den wir herbeiführen wollten“, erläutert Helmut Foppe die künstlerische Idee hinter dem Projekt. Vergänglichkeit ist auch auch das zentrale Moment, in der Geschichte des Alfa Romeos Zagato. Mit seinem kantigen, keilförmigen Karosserie-Design erntete das Sportcoupé Anfang der siebziger Jahre wenig Begeisterung. Nach 1100 Stück stellte die italienische Autoschmiede die Produktion ein. Heute gibt es noch etwa 200 fahrtüchtige Zagatos.
„Sic transit gloria zagato“ – „So vergeht der Ruhm des Zagato“ – lautet passenderweise der Titel der Skulptur. Wie vom Himmel gefallen ragt das rostige Heck des Zagatos aus der Erde. Und hat bereits zahlreiche Schaulustige angelockt.
„In den Tagen der Skulptur-Projekte sind die Münsteraner offen für Ideen“, freuen sich Fründ und Foppe über ihr Werk.

Freitag, 24. August 2007 Quelle: Westfälische Nachrichten (Münster)